Excimer-Laser-Chirugie
 

Bei dem Excimer-Laser handelt es sich um einen leistungsstarken hochbelastbaren und unsichtbaren UV-Laser (Wellenlänge: 193 nm), der in den 80er Jahren zu einem Industrielaser entwickelt worden ist. Der Excimer-Laser kam damals insbesondere in der Computerchips-Industrie im Silicon Valley / California, U.S.A., zur Anwendung. Aufgrund seiner Präzision fand er schnell Zugang in der Medizin, wo es auf Genauigkeit und Zuverlässigkeit besonders ankommt.

Hier bot sich insbesondere die Hornhaut des menschlichen Auges an. Schnell erkannte man, dass man mit dem Excimer-Laser die Hornhaut im Micronbereich (tausendstel Millimeter) verändern und somit beeinflussen konnte.

Exakt ließen sich mit dem Excimer-Laser Hornhautnarben glätten und behandeln. Dies geschah mit einer zuvor noch nie erreichten Präzision, so dass man bald auf die Idee kam, mit Hilfe des Excimer-Lasers die Hornhaut optimal zu modellieren, um fehlsichtigen Menschen ein Sehen ohne Hilfsmittel (Brille oder Kontaktlinsen) zu ermöglichen.

Seit Anfang der 90er Jahre stehen uns sehr ausgereifte Lasersysteme zur Verfügung, die es uns erlauben, eine LASIK oder PRK mit sehr gutem Erfolg durchführen zu können. Sowohl die Software als auch die Hardware der Laser konnten kontinuierlich verbessert werden, bis es 1998 zu einer technischen Ausreifung kam.

Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmung lassen sich heute optimal behandeln.

Nach der Laserbehandlung der Weitsichtigkeit kommt es allerdings zum Teil zu Regressionen (erneute Teilverschlechterung der Dioptriezahl des Auges nach dem Eingriff in Richtung Ausgangssituation), was eventuell eine Nachlaserung nach sich ziehen kann.

Top
logo