Eignung

                                      Anwendungsbereich
Kurzsichtigkeit                bis -8 dpt   
Astigmatismus                bis   5 dpt
Weitsichtigkeit                bis +3 dpt

                                      Grenzbereich
Kurzsichtigkeit                bis -10 dpt
Astigmatismus                bis    6 dpt
Weitsichtigkeit                bis +4 dpt

 

Die geringsten Komplikationsraten hat man bei Korrekturen bis – 6 Dioptrien Kurzsichtigkeit und bis – 3 Dioptrien Hornhautverkrümmung.

Bei höheren Korrekturen nimmt insbesondere die Trefferquote ab, so dass unter Umständen ein Zweiteingriff notwendig werden kann.

 

Voraussetzungen

  • Auge ist gesund
  • Patient ist mindestens 18 Jahre alt und das Auge ist ausgewachsen
  • ausgiebige Information und Aufklärung des Patienten

     

Indikationen

  • Patienten mit Brillen- und/oder Kontaktlinsenunverträglichkeit
  • Sportler, Schauspieler, Sicherheitsbeamte, die durch Brille oder Kontaktlinsen behindert werden
  • Medizinische Indikationen: Anisometropie >= 3 Dioptrien (Brechungsunterschied der Augen: 3 Dioptrien oder mehr)
  • kosmetischer Aspekt
  • hoher Leidensdruck durch starke Fehlsichtigkeit
     


Ausschlusskriterien

  • Jugendliche unter 18 Jahren, Augenwachstum noch nicht abgeschlossen (d.h. Dioptrienzahl nimmt noch weiter zu)
  • Glaukom (grüner Star, erhöhter Augeninnendruck)
  • Katarakt (grauer Star, Linsentrübung)
  • bestimmte Netzhautveränderungen (z.B. Blutungen bei Diabetes mellitus, Makuladegeneration, Netzhautlöcher, Netzhautablösung)
  • Herzschrittmacherpatienten
  • Schwangerschaft
  • bestimmte Hornhauterkrankungen (z.B. Keratokonus = Auswölbung und Verdünnung der Hornhaut, verschiedene Hornhautdegenrationen) 
     

 

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