LASEK   Laser-Epitheliale Keratektomie

 

Mit der LASIK-Methode wurde die Behandlung mit dem Excimer-Laser in die tiefere Hornhautschicht verlegt, womit eine wesentlich höhere Stabilität der Refraktion (die Dioptrien ändern sich nach dem Eingriff kaum beziehungsweise gar nicht mehr!) erreicht werden konnte. Hierzu wird mit einem präzisen elektrischen Miniatur-Hornhauthobel ein circa 160 Micron (0,16 mm) dünnes Hornhautscheibchen vom tieferliegenden Gewebe getrennt und wie ein Deckel aufgeklappt. Auf der nun freigelegten tieferen Hornhautschicht wird dann die Korrektur mit dem Excimer-Laser – wie bei der PRK in den obersten Hornhautschichten – vorgenommen. Im Anschluss daran wird das Hornhautscheibchen zurück geklappt und saugt sich von selbst wieder fest.

Bei der LASEK-Methode handelt es sich um eine Modifikation der PRK-Methode. Hier wird die Schutzhaut der Hornhaut (Epithel) mit Alkohol gelöst, was bei der PRK rein mechanisch durchgeführt wird.

Die LASEK wird von den operativen Augenärzten kontrovers bewertet. Es scheint aber so zu sein, dass die LASEK für den Patienten komfortabler als die klassische PRK ist und dass das Hornhauttrübungsrisiko im Gegensatz zur PRK etwas herabgesetzt ist. Allerdings läuft man bei der LASEK Gefahr, dass die Laserenergie aufgrund des eingesetzten Alkohols unkontrolliert herabgesetzt wird. In diesen Fällen kommt es zu unvorhersehbaren Unterkorrekturen, die einen Zweiteingriff notwendig machen.

 

LASEK auf einen Blick

 

schmerzfreie Operation

einfache Methode mit weniger Technik

weniger Heilungsschmerz als nach PRK

schnellere Rehabilitation als nach PRK, Ausfallzeit circa 3 Tage

weniger Narbenbildung als nach PRK

Anwendungsbreite zwischen PRK und LASIK

Behandlung der Hornhautmitte mit Möglichkeit der Blendung nach der Behandlung

Schonung des Auges circa 1 Monat nach der Behandlung

Nachkorrigierbarkeit noch ungenügend untersucht

 

 

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